Nov 07

Die Währung im Internet ist schon seit längerem das setzen von Links und auch wenn es vielleicht Falsch ist, merke ich doch das ich aktiver in Blog Kommentaren oder Foren bin, wenn sie Links nicht mit dem nofollow Tag versehen. Es geht um diesen hier rel=”nofollow”. Nachdem Mat Cutts in seinem Blog den Standpunkt und die Verwendung von nofollow Tags bei Google erklärt hat, kann man auch nicht mit dem verschwenden von Linkjuice argumentieren, da dieser auch auf nofollow Links verteilt wird (er wirkt hier nur nicht).

Man kann nun entweder alle Links komplett aus Signaturen und Kommentaren entfernen, was aber dem Internet nur schaden würde oder man macht sich einfach sehr viel weniger Gedanken darüber… Hier in Deutschland kommt natürlich noch die Rechtliche Lage beim Linken auf Fremde Seiten dazu, aber auch hier sind die letzten Urteile eher Pro Links (Hyperlinks!). Bleibt noch das Bad Neighborhood Problem, aber da soll jeder für sich selbst entscheiden… Im Normalfall sind die gesetzten Links (wenn nicht von Spambots) nicht Problem behaftet und wenn doch, kann man ihn ja immer noch entfernen.

Ich habe mich nun also dazu entschlossen das Nofollow Tag aus den Kommentaren meiner Blogs zu entfernen und wie immer wenn es um WordPress geht, gibt es dafür schon ein Addon. Es heißt DoFollow und macht nichts anderes als das was es soll. So etwas mag ich! Sobald man es installiert und aktiviert hat, sind Links in den Kommentaren und die Author URL nicht mehr nofollow.

Meine persönliche Wahrnehmung in Bezug auf nofollow teilen scheinbar auch viele andere SEO Interessierte und so sieht man in Blogs ohne nofollow sehr viel mehr Aktivität. Die Leute posten auch öfter ihre Seite. Das wiederum gibt einem selbst die Möglichkeit zu sehen wer da etwas gepostet hat, was ja auch schön ist :) Wer es selbst überprüfen will, kann sich das Firefox Plugin SearchStatus installieren. Damit kann man neben den unzähligen anderen Super Features, auch NoFollow Links auf den Seiten anzeigen lassen.

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Okt 04

Ich habe mich heute dazu entschlossen die öffentliche Registrierung in meinen Blogs abzuschalten. Es haben eh nur sehr wenige genutzt und ich habe auch nicht wirklich einen Nutzen darin gesehen eine Registrierung anzubieten. Andererseits hat das abschalten mir als Admin das leben erleichtert. So konnte ich eine ganze Menge Plugins einfach raus schmeißen und mein WordPress damit Verschlanken. Außerdem wollte ich schon immer den wp-admin Ordner von WordPress mit einer htaccess Passwortabfrage schützen, nur verwendet wp-login.php einige CSS Dateien aus dem Admin Ordner, weshalb ich dies nicht umsetzen konnte. Das stellt nun kein Problem mehr dar.

Hier eine Liste an Plugins die ich jetzt nicht mehr brauche.

  • Login LockDown: Das Plugin zeichnet Fehlerhafte Loginversuche auf und sperrt IP Adressen bei dem erreichen einer gewissen Schwelle. Es wird nun nicht mehr benötigt da der htaccess Passwort Schutz den Zugriff auf die wp-login.php unterbindet. Hat mir eh nicht mehr wirklich gefallen da es ab und an den Dienst verweigert hat und in der neuesten Version mit einem hässlichen Copyright Hinweis aufwartete.
  • Adminize oder so: Hab den Namen nicht mehr im Kopf und finde es auch nicht mehr… Hier hatte ich das Dashboard für normale User gesperrt. Das Plugin konnte noch mehr, aber das war die einzige Funktion die ich genutzt habe.
  • SI CAPTCHA for WordPress: Bindet CAPTCHAs bei der Anmeldung oder bei den Kommentaren ein. Für die Kommentare habe ich es nicht benutzt und es war mir schon länger ein Dorn im Auge, weil gefühlt alle 2 Tage eine neue Version raus kommt.
  • MiniMeta Widget: brauche ich nun auch nicht mehr, da ich als Admin den Login auch so finde.

Abgesehen von den Ersparnissen an Plugins, hat es natürlich auch ein Sicherheitsgewinn und senkt die Problemanfälligkeit. Ich bin richtig froh :)

P.s. Eine Anleitung fürs htaccess Schützen gibt es hier.

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Sep 30

Wenn man sich ein bisschen mit MySQL auskennt, findet man die richtige Tabelle recht schnell. Die Tabelle heißt prefix_users. In dieser Tabelle stehen die angemeldeten User deines WordPress Blogs. Sollte es sich um eine neue WordPress Installation handeln, findet man den Admin Account recht schnell, da es der einzige ist, aber auch wenn der Blog schon eine weile läuft sollte man ihn schnell entdecken, da er die ID 1 besitzt.

Warum sollte man seinen Admin Account umbenennen?

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung eines neuen WordPressblogs kommen auch schon die Spammer. Diese posten Kommentare mit der Absicht ihre Links auf möglichst vielen Seiten zu verbreiten. Wer kennt das nicht… Es gibt aber auch noch eine andere Art Spammer die den Blog gleich ganz übernehmen wollen und damit rechnen das der Admin ein unsicheres Passwort verwendet. Diese Bots versuchen nun das Passwort raus zu finden und loggen sich dazu sehr oft ein. Da sie den Namen des Admins kennen müssen sie nur noch das Passwort knacken um ihr Ziel zu erreichen. Wenn sie nun aber schon beim Benutzernamen kein Glück haben, bringt ihnen der ganze Prozess nichts!

Also nenne ich den Admin einfach um oder?

Das ist nicht ganz so einfach da WordPress das Passwort mit einem der Username Felder salted. Wenn man nun nur diese Felder anpasst, kann man sich nicht mehr einloggen. Welches Feld es genau ist war ich jetzt zu Faul zu prüfen :P So geht es aber trotzdem.

  1. Neuen User anlegen als Admin mit dem gewünschten Username und Passwort
  2. In phpMyadmin die Daten von dem neuen Account auslesen und speichern
  3. den neuen Account wieder löschen
  4. Die Login/Namens Felder per phpmyadmin ändern
  5. fertig

Recht simple, aber wenn jemand einen einfacheren Weg kennt sagt mir bitte Bescheid.

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Sep 26

Ich setze auf meinen Coding Blogs den Syntaxhighlighter von Alex Gorbatchev ein. Dieser wird recht einfach durch das Plugin SyntaxHighlighter Evolved in WordPress eingebunden. Leider war ich nicht wirklich mit den verwendeten Styles zufrieden. Die Zeilen sahen mir einfach zu gequetscht aus und so dachte ich mir ich passe das einfach schnell an. Um es vorweg zu nehmen das ganze war sehr frustrierend bis ich den Dreh raus hatte.

In der shCore.css gibt es am Anfang den folgenden Block. Hier werden die Standardeinstellungen mit !important überschrieben und das macht Anpassungen dieser Werte in anderen Dateien sehr schwer. So habe ich erstmal für alle Werte die ich anpassen wollte das !important entfernt. In diesem Beispiel border und line-height.

.syntaxhighlighter,
.syntaxhighlighter div,
.syntaxhighlighter code,
.syntaxhighlighter span
{
	margin: 0 !important;
	padding: 0 !important;
	border: 0;
	outline: 0 !important;
	background: none !important;
	text-align: left !important;
	float: none !important;
	vertical-align: baseline !important;
	position: static !important;
	left: auto !important;
	top: auto !important;
	right: auto !important;
	bottom: auto !important;
	height: auto !important;
	width: auto !important;
	line-height: 1em;
	font-family: "Consolas", "Monaco", "Bitstream Vera Sans Mono", "Courier New", Courier, monospace !important;
	font-weight: normal !important;
	font-style: normal !important;
	font-size: 1em !important;
}

Das erhöhen der line-height zerstört dann die Zeilenumbruchbilder. Da ich das aber sowieso nicht benutze habe ich es kurzerhand raus geschmissen.

.syntaxhighlighter .line .content .block
{
	display: block !important;
	padding-left: 1.5em !important;
	text-indent: -1.5em !important;
	/* hier stand etwas */
}

Diese Werte passe ich jetzt in meinem Theme.css an. Kann man natürlich auch gleich in der verwendeten shTheme Datei machen, aber so habe ich alle Anpassungen zentral an einer Stelle.

.syntaxhighlighter,
.syntaxhighlighter div,
.syntaxhighlighter code,
.syntaxhighlighter span
{
	line-height: 18px !important;
}

.syntaxhighlighter
{
	border:1px dotted #CFCFCF !important;
}

Nach dem gleichen Muster kann man jetzt auch Farben anpassen oder andere CSS Einstellungen. Sollte man größere Änderungen vornehmen empfiehlt es sich vielleicht gleich ein eigenes Theme zu bauen.

btw. der WordPress eigene Code Editor is evil! Ich lade die Dateien lieber runter, bearbeite sie und schiebe sie dann wieder hoch.

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Sep 24

Aus einem mir nicht ersichtlichen Grund hat das sehr brauchbare WordPress Plugin Smart Slug (Version 0.2.1) aufgehört zu funktionieren. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte immer im Hinterkopf das ich mich um Stopwords nicht mehr kümmern müsste und habe mir die Permalinks deshalb auch nicht mehr an geguckt. 20 Posts später ist es mir dann doch mal aufgefallen…

Was ist Smart Slug?

Smart Slug entfernt automatisch Füllwörter oder Stopwords aus Permalinks. So bleibt von dem Title:

Wir waren zwar nur weiter Oben als alle anderen

nur das Wort Oben übrig, da die restlichen Wörter auf der Slug Liste stehen. Die Liste kann man selbst anpassen. Das hat den Vorteil das unwichtige Füllwörter die URL nicht unnötig verlängern.

Der Fix Version 0.2.1

Die Lösung des Problems war recht einfach. In der Datei wet_smartslug.php, in der Funktion smart_slug($title), war das $this->stopwords Array nicht richtig gefüllt. Das ganze kann man recht einfach durch einen Aufruf der Funktion get_options() fixen.

function smart_slug($title) {
// ... some comments ...
    $this->get_options();

    $old_title = $title;
    // strip out too short parts and members of the stoplist array
    $title = explode('-', $title);
    foreach ($title as $t) {
        if ((strlen($t) >= $this->min_chars) && !(in_array($t, $this->stopwords))) {
            $out[] = $t;
        }
    }
// ... some other stuff ...
    return $title;
}

Die Datei wieder hoch laden und schon macht es wieder was es soll. Durch den WordPress Plugin Code sehe ich noch nicht wirklich durch, weshalb ich die wirkliche Problemstelle nicht gefunden habe, aber mit diesem Fix funktionierte alles wieder nach nur 5 Minuten suchen.

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Sep 21

Hmpf da schmeißt man den Meta Tag Generator aus dem Theme raus nur um festzustellen das er immer noch da ist. Scheinbar wurde der Tag aus den Themes in den WordPress Core geschoben und muss nun dort entfernt werden… Nein muss er nicht. Man kann ihn in der functions.php des Themes durch den folgenden Aufruf entfernen.

Wenn man sein WordPress immer schön updatet hat man keine Probleme mit veralteten Versionen und den möglicherweise darin enthaltenen Sicherheitslücken. Ich versuche trotzdem immer möglichst wenig Information raus zu geben und diese Lösung ist recht simple.

Es geht um diesen Tag hier

Wie kann ich nun den Meta Tag entfernen?

  1. In die Admin einloggen
  2. Design -> Themes Editor -> Theme-Funktionen (functions.php) aufrufen
  3. Nun genau vor den Schließen Tag ?> das hier setzen
  4. Datei aktualisieren klicken und fertig
remove_action('wp_head', 'wp_generator');

Es sollte dann in etwa so aussehen:

<?php
/*
...
*/
remove_action('wp_head', 'wp_generator');
?>

Damit sollte man den los sein. :) Es gibt noch andere Stellen an denen die Version im Klartext verraten wird. Diese Stellen sollte man sich auch angucken. z.B. RSS Fedd, Sitemap usw.

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Sep 20

Mal wieder habe ich Stunden damit verbracht ein Problem zu fixen das mich fast in den Wahnsinn getrieben hat. WordPress bringt eine Funktion mit die bestimmte Zeichen in schöner aussehende Zeichen umwandelt. In meinem Fall machte es aus — einen m-dash (einen längeren Strich). Wenn man aber Codebeispiele posten möchte die normale — brauchen, ist das keine schöne Sache. WordPress bringt auch keinen Schalter mit mit dem man es abschalten kann. Codieren kann man sie nicht da sonst der Syntaxhighlighter nicht richtig funktioniert. Sehr Frustrierend.

Meine Suche begann bei diesem Syntaxhighlighter, aber nach einer Weile sah ich das es auch in nicht getaggten Blöcken umgewandelt wird, also musste WordPress dafür verantwortliche sein. Nun ist die Suche nach — bei Google gar nicht so einfach und so hangelte ich mich von einem Begriff zum nächsten. M-Dash, N-Dash, Double Hyphen, minusminus usw. Irgend wann fand ich dann tatsächlich Leute denen dieses Verhalten von WordPress auch nicht gefällt und die eine Lösung vorschlugen. PUH! Die Anpassung selbst ist recht einfach und findet in der wp-includes/formatting.php->wptexturize() statt. Hier werden diese Zeichen ersetzt. Man kann nun einzelne Zeichen aus den Array nehmen und das Ersetzen damit abschalten oder man nimmt den radikalen Ansatz wie ich und schaltet das komplette Ersetzen ab.

function wptexturize($text) {
	return $text;
	global $wp_cockneyreplace;
	$output = '';
	/* ...  */
}

Einfach die zweite Zeile einfügen und man ist fertig.

FALSCH!

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Aug 20

grey-m Seit ein paar Wochen bin ich wieder am “bloggen” und ich habe mich dieses mal überreden lassen WordPress einzusetzen. Lang habe ich mich dagegen gesträubt, da ich kein großer Fan von weit verbreiteter Software bin und immer gern weiß wie etwas funktioniert. WordPress hat mich jetzt aber doch überzeugt. Nicht nur weil es einfach alles mitbringt was man braucht, sondern auch weil diese riesige Community darum alles schon mal gebaut hat was man womöglich einmal brauchen kann. Leider ist die Software mittlerweile recht komplex geworden, was das “Mal sehen wie das funktioniert” etwas schwer macht, aber so habe ich immerhin Zeit mich um andere wichtige Dinge zu kümmern. In diesem Blog möchte ich meine Erfahrungen mit WordPress aus der Sicht eines Admins nieder schreiben. Ich bin 27 Jahre alt und “blogge” seit 1999. Damals nannte es man nur nicht bloggen sondern man hatte ein Newsscript auf seiner Seite mit Kommentar Funktion. Ich wohne in Berlin und bin Webprogrammierer und Systemadministrator.

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