Die Währung im Internet ist schon seit längerem das setzen von Links und auch wenn es vielleicht Falsch ist, merke ich doch das ich aktiver in Blog Kommentaren oder Foren bin, wenn sie Links nicht mit dem nofollow Tag versehen. Es geht um diesen hier rel=”nofollow”. Nachdem Mat Cutts in seinem Blog den Standpunkt und die Verwendung von nofollow Tags bei Google erklärt hat, kann man auch nicht mit dem verschwenden von Linkjuice argumentieren, da dieser auch auf nofollow Links verteilt wird (er wirkt hier nur nicht).
Man kann nun entweder alle Links komplett aus Signaturen und Kommentaren entfernen, was aber dem Internet nur schaden würde oder man macht sich einfach sehr viel weniger Gedanken darüber… Hier in Deutschland kommt natürlich noch die Rechtliche Lage beim Linken auf Fremde Seiten dazu, aber auch hier sind die letzten Urteile eher Pro Links (Hyperlinks!). Bleibt noch das Bad Neighborhood Problem, aber da soll jeder für sich selbst entscheiden… Im Normalfall sind die gesetzten Links (wenn nicht von Spambots) nicht Problem behaftet und wenn doch, kann man ihn ja immer noch entfernen.
Ich habe mich nun also dazu entschlossen das Nofollow Tag aus den Kommentaren meiner Blogs zu entfernen und wie immer wenn es um WordPress geht, gibt es dafür schon ein Addon. Es heißt DoFollow und macht nichts anderes als das was es soll. So etwas mag ich! Sobald man es installiert und aktiviert hat, sind Links in den Kommentaren und die Author URL nicht mehr nofollow.
Meine persönliche Wahrnehmung in Bezug auf nofollow teilen scheinbar auch viele andere SEO Interessierte und so sieht man in Blogs ohne nofollow sehr viel mehr Aktivität. Die Leute posten auch öfter ihre Seite. Das wiederum gibt einem selbst die Möglichkeit zu sehen wer da etwas gepostet hat, was ja auch schön ist
Wer es selbst überprüfen will, kann sich das Firefox Plugin SearchStatus installieren. Damit kann man neben den unzähligen anderen Super Features, auch NoFollow Links auf den Seiten anzeigen lassen.
Seit ein paar Wochen bin ich wieder am “bloggen” und ich habe mich dieses mal überreden lassen WordPress einzusetzen. Lang habe ich mich dagegen gesträubt, da ich kein großer Fan von weit verbreiteter Software bin und immer gern weiß wie etwas funktioniert. WordPress hat mich jetzt aber doch überzeugt. Nicht nur weil es einfach alles mitbringt was man braucht, sondern auch weil diese riesige Community darum alles schon mal gebaut hat was man womöglich einmal brauchen kann. Leider ist die Software mittlerweile recht komplex geworden, was das “Mal sehen wie das funktioniert” etwas schwer macht, aber so habe ich immerhin Zeit mich um andere wichtige Dinge zu kümmern. In diesem Blog möchte ich meine Erfahrungen mit WordPress aus der Sicht eines Admins nieder schreiben. Ich bin 27 Jahre alt und “blogge” seit 1999. Damals nannte es man nur nicht bloggen sondern man hatte ein Newsscript auf seiner Seite mit Kommentar Funktion. Ich wohne in Berlin und bin Webprogrammierer und Systemadministrator.